Ärzte Zeitung, 30.07.2008

Karlsruhe beendet Heroinprojekt

KARLSRUHE (dpa). Nach jahrelangem Streit um das Heroin-Projekt will Karlsruhe das Modell als erste von insgesamt sieben beteiligten Städten beenden.

Ohne die Bundesförderung seien die Kosten für das Projekt nicht zu tragen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Brief von Karlsruhes Sozialbürgermeister Harald Denecken an die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die nach eigenen Angaben 18 Süchtige behandelt.

Die Stadt werde den Vertrag "voraussichtlich kündigen" und ihre Unterstützung beenden. Im Rahmen des Projektes wird synthetisch hergestelltes Heroin (Diamorphin) unter medizinischer Kontrolle an Schwerstabhängige abgegeben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »