Ärzte Zeitung, 31.07.2008

Kassen fördern in Brandenburg Hospizdienste

POTSDAM (ami). Insgesamt 22 ambulante Hospizdienste und einige stationäre Hospize in Brandenburg werden in diesem Jahr von den märkischen Krankenkassen mit insgesamt gut 670 000 Euro gefördert.

Hauptförderer sind die Ersatzkassen, die fast 42 Prozent zum Gesamtbetrag beisteuern. Gut 28 Prozent kommen von der AOK Brandenburg. Seit 2002 ist die Förderung möglich.

"Die Anzahl geförderter Einrichtungen hat sich seit Förderbeginn mehr als verdoppelt, die Höhe der Fördermittel ist sogar auf mehr als das Dreifache des Ausgangswertes gestiegen", so die Brandenburger Ersatzkassen-Sprecherin Dorothee Binder-Pinkepank. Die Förderung gilt als wichtiger Beitrag dafür, dass Patienten ihren Anspruch auf palliativmedizinische Versorgung durchsetzen könen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »