Ärzte Zeitung, 06.08.2008

Pofalla: 2,5 Milliarden Euro mehr für Ärzte

BERLIN (HL). CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat jetzt offiziell bestätigt, dass die Vertragsärzte mit einer Honorarsteigerung von 2,5 Milliarden Euro im nächsten Jahr rechnen können.

In einem Rundbrief an alle CDU-Mitglieder schreibt Pofalla: "Zu den guten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen zählt aber auch, das die Ärzte in Deutschland angemessen entlohnt werden. Sie tragen wie kaum eine andere Berufsgruppe Verantwortung, auf die jeder von uns angewiesen sein kann. Deshalb werden wir sowohl die Ärzte mit 2,5 Milliarden Euro unterstützen als auch die Hilfen für unsere Krankenhäuser verbessern."

Eine optimale Gesundheitsversorgung sei nicht zum Nulltarif zu haben. Das müsse auch bei der Festsetzung des Beitragssatzes berücksichtigt werden. Mit dem einheitlichen Beitragssatz steige der Wettbewerb zwischen den Kassen. Ineffiziente oder teure Kassen müssten entweder besser werden oder in Zukunft einen Zusatzbeitrag erheben. Erfolgreiche Kassen könnten Rückerstattungen an ihre Versicherten zahlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »