Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 10.10.2008

42 Prozent mehr Kuren für Mütter mit ihren Kindern

KÖLN (iss). Die Caritas in der Diözese Münster verzeichnet einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Kuren für Mütter und Kinder. Im ersten Halbjahr 2008 stieg die Zahl der Vorsorge- und Reha-Maßnahmen bei der Caritas um 42,2 Prozent auf 1388.

Damit sei wieder der Stand vor dem Einbruch bei Kuren im Jahr 2002 erreicht, teilte die Organisation mit. Die Caritas sieht den Hauptgrund dieser Entwicklung in Vereinbarungen über eine enge Zusammenarbeit mit der AOK und der IKK. Bei diesen Kassen liege die Ablehnungsquote bei Kuren mit zwölf bis 18 Prozent deutlich unter den 25 bis 67 Prozent, die für andere Kassen verzeichnet werden.

Nach Angaben der Caritas-Kurreferentin Maria Schumacher zeigt auch das Projekt "Kurlotsen" erste positive Auswirkungen. Dabei bieten ehrenamtliche Mitarbeiter in Kindergärten Müttern Beratungen zum Thema Kur an. Nach wie vor könne aber nur ein kleiner Teil der Mütter ihre Gesundheit über eine Kur zurückgewinnen.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (74650)
Organisationen
AOK (7075)
IKK (846)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »