Ärzte Zeitung, 22.10.2008

Tuberkulose: Mediziner fordern mehr Forschung

BERLIN (ble). Die von Medizinern getragene Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert von der Bundesregierung eine massive Aufstockung ihrer Mittel im Kampf gegen die Tuberkulose.

2007 habe die Bundesrepublik national nur Forschungsmittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, kritisierte Oliver Moldenhauer auf einem parlamentarischen Abend des Stop-TB Forums im Deutschen Bundestag.

Nach Ansicht Moldenhauers müsste Deutschland jedoch mindestens 63 Millionen Euro aufwenden, um einen angemessenen Beitrag im weltweiten Kampf gegen TB zu leisten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »