Ärzte Zeitung online, 22.10.2008

OECD-Studie: Relative Armut in Deutschland stark gestiegen

Berlin (dpa). In Deutschland haben Einkommensunterschiede und relative Armut einer aktuellen OECD-Studie zufolge zwischen den Jahren 2000 und 2005 stark zugenommen. Unterhalb der Armutsschwelle lebten 10,5 bis 11 Prozent der Gesamtbevölkerung.

"Deutschland liegt hier leicht über dem OECD-Durchschnitt", sagte Michael Förster vom OECD-Direktorat für Beschäftigung, Arbeit und Soziales in Berlin. Dänemark und Schweden erreichten nur einen Wert von 5 Prozent. Deutschland gehöre mit Tschechien, Kanada und Neuseeland auch zu den Ländern, in denen die Kinderarmut am stärksten gewachsen sei.

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