Ärzte Zeitung, 12.11.2008

Fünf Weise fordern faires Arzthonorar

BERLIN (HL). Die fünf Wirtschaftsweisen haben in ihrem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Jahresgutachten "gleich lange Spieße" bei der Vergütung von niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern gefordert.

Sie empfehlen ein an der Morbidität orientiertes Vergütungssystem unabhängig davon, ob Leistungen ambulant oder stationär erbracht werden. Dabei sollten Kliniken einen differenzierten Aufschlag auf ihre Fallpauschalen zur Investitionsfinanzierung erhalten.

Den vor zwei Wochen von der Bundesregierung festgelegten Einheits-Beitragssatz von 15,5 Prozent hält der Sachverständigenrat auf mittlere Sicht für ausreichend zur Ausgabendeckung. Beseitigt werden müssten in der nächsten Reform die Schwächen der Zusatzprämie.

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Reform als Dauerprozess

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15,5 Prozent - das reicht auf mittlere Sicht

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