Ärzte Zeitung online, 12.11.2008

Fraktionsübergreifender Kompromissvorschlag zu Patientenverfügungen

BERLIN (dpa). In der jahrelangen Diskussion über Patientenverfügungen hat eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten einen neuen Kompromissvorschlag vorgelegt.

Nach dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Gesetzentwurf soll eine schriftliche Patientenverfügung zwar bei der Entscheidung über einen Behandlungsabbruch respektiert werden. Die Anordnung soll aber "keinen Automatismus" zur Folge haben, sagte der stellvertretende Unions-Fraktionschef Wolfgang Zöller. Ärzte, Betreuer und im Zweifel weitere Angehörige sollen vielmehr darüber beraten, ob die Verfügung auf die konkrete Situation, in der sich der Patient befindet, tatsächlich noch zutrifft.

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