Ärzte Zeitung, 13.11.2008

Wie viele Brustkrebs-Ops in welcher Klinik?

BERLIN (ami). Die stationäre Brustkrebsbehandlung erfolgt in Berlin fast nur noch an den spezialisierten Brustzentren. Das ist ein Ergebnis der neuesten Auswertung der Senatsgesundheitsverwaltung zu den Fallzahlen operativer Krebsbehandlungen in Berliner Krankenhäusern.

Die Auswertung zeigt, dass inzwischen 96 Prozent der Brustkrebsoperationen an den neun spezialisierten Kliniken vorgenommen werden, die in Disease-Management-Verträge mit den Krankenkassen eingebunden sind. Im Jahr 2004 waren es den Angaben zufolge rund 60 Prozent. Die Auswertung beruht auf Daten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) für das Jahr 2007. Die Veröffentlichung solle für mehr Transparenz sorgen, sagte die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke).

Die Fallzahlen im Internet: http://www.berlin.de/sen/gesundheit/sonstiges/index.htmldokument.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »