Ärzte Zeitung, 02.12.2008

Hilfspaket für Kliniken wird nicht aufgestockt

BERLIN (dpa). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat Forderungen nach einem Aufstocken des Hilfspaketes für die rund 2100 Krankenhäuser zurückgewiesen.

"Es bleibt dabei. Die Kliniken erhalten 2009 wie zugesagt 3,5 Milliarden Euro mehr", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hatte der großen Koalition vorgeworfen, das Finanzierungspaket wieder aufschnüren zu wollen, um daraus ein "Krankenhausbelastungsgesetz" zu machen. Damit gebe es "Strafen statt Hilfen", monierte die DKG.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »