Ärzte Zeitung, 15.12.2008

Bundesregierung wirbt im Kino für den Gesundheitsfonds

400 000 Euro teurer Spot läuft in 500 Lichtspielhäusern

BERLIN (ble). Mit einem 45-sekündigen Kinospot macht die Bundesregierung seit Donnerstag Werbung für die gesetzliche Krankenversicherung und den am 1. Januar startenden Gesundheitsfonds.

Vom Drehstuhl gefallen bei häuslicher Fliegenjagd? Das wird teuer - doch die gesetzliche Krankenversicherung zahlt, so die Ministeriumsbotschaft.

Foto: BMG/fn

In dem Film erfahren die Zuschauer in vier Szenen die Preise für diverse Krankenhausbehandlungen. Danach kostet die Behandlung einer Trommelfellverletzung 2018 Euro, die Geburt von Zwillingen 4460 Euro, ein doppelter Bypass 18 600 Euro. Die cineastische Botschaft schließt mit den Worten "Spitzenmedizin ist teuer. Der Gesundheitsfonds sichert sie für alle."

Die Kosten für den Spot, der noch bis zum Jahreswechsel in 500 Kinos in 16 Städten gezeigt wird und rund zwei Millionen Kinobesucher erreichen soll, betrugen laut Bundesgesundheitsministerium 400 000 Euro. Dies sei wesentlich preiswerter als etwa Plakatkampagnen, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag.

Der Kinospot im Internet: www.bmg.bund.de

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