Ärzte Zeitung online, 21.12.2008

Regierung will angeblich Krankenkassenbeitrag senken

BERLIN (dpa). Die Bundesregierung will nach einem Zeitungsbericht im Rahmen ihres zweiten Konjunkturpakets mit zehn Milliarden Euro die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung senken. Im Gespräch seien zwei Varianten.

Entweder werde der Beitragssatz um einen Prozentpunkt reduziert. Davon würden Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren. Alternativ könnte der Staat den allein von den Versicherten zu zahlenden Sonderbeitrag finanzieren, so die "Bild"-Zeitung (Samstag) unter Berufung auf Regierungskreise.

Mit dem Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar wird es für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen erstmals einen Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent geben (wie berichtet). 14,6 Prozent zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte. Den Sonderbeitrag von 0,9 Prozent müssen allein die Kassenmitglieder tragen.

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15,5 Prozent - das reicht auf mittlere Sicht

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