Ärzte Zeitung online, 30.12.2008

Kinderärzte in Bayern verzichten nun doch auf Vorkasse bei AOK-Patienten

MÜNCHEN (maw). Bayerns Kinder- und Jugendärzte werden darauf verzichten, ab Januar AOK-Patienten nur auf Vorkasse zu behandeln. Dr. Heinz Reiniger, Landesverbandsvorsitzender der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Bayern, verwies im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" auf juristische Probleme mit dem Vorhaben.

Unabhängig vom Abrücken des Vorhabens, AOK-Patienten nur auf Vorkasse zu behandeln, werde man diese mittels eines Flyers und im persönlichen Gespräch über die Problematik des AOK-Hausarztvertrages im Freistaat aufklären.

Ursprünglich hatte der BVKJ zusammen mit anderen Berufsverbänden geplant, aus Protest gegen den in Bayern ab Januar geltenden Hausarztvertrag, den die Hausärzte mit der AOK geschlossen hatten, zu protestieren (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »