Ärzte Zeitung, 07.01.2009

Ärztekammer Berlin für "Big-Mac-Abgabe"

BERLIN (hom). Die Berliner Ärztekammer hat eine Abgabe für gesundheitsschädliche Substanzen gefordert. "Dinge, die krank machen, wie Alkohol, Tabak und Fastfood müssen zur Finanzierung des Gesundheitsfonds herangezogen werden", erklärte Kammerpräsident Dr. Günter Jonitz.

Damit könnten die Kassenbeiträge dauerhaft gesenkt werden sowie Arbeitnehmer und Arbeitgeber entlastet werden. Eine so genannte "Big-Mac-Abgabe" stärke zudem die Eigenverantwortung und die Prävention. Gesundheitsschädigende Produkte müssten entsprechen gekennzeichnet werden.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (72059)
Organisationen
ÄK Berlin (243)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4125)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »