Ärzte Zeitung online, 28.01.2009

Koma-Trinken: Erstmals mehr Mädchen als Jungen betroffen

BERLIN (dpa). Erstmals sind mehr junge Mädchen als Jungen von Alkoholvergiftungen durch Koma-Trinken betroffen. Das geht aus Zahlen der Bundes-Drogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) vom Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegen.

Im Jahr 2007 seien fast 2000 Mädchen und rund 1800 Jungen zwischen 10 und 15 Jahren so stark betrunken gewesen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Bätzing sprach von einer erschreckenden Entwicklung. Die Zahl der betroffenen Mädchen habe sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt.

Bätzing kritisierte, der Jugendschutz werde nicht genug beachtet. Der Verkauf von Alkohol unter 16-Jährige ist verboten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »