Ärzte Zeitung online, 09.02.2009

Warnstreiks in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg

KIEL/FREIBURG (dpa). Im Tarifkonflikt der Länder haben die Gewerkschaften am Montag in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zu Warnstreiks aufgerufen. Im Norden seien bereits die Straßenmeistereien betroffen, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Morgen.

Aufgerufen zu vorübergehenden Arbeitsniederlegungen sind dort auch angestellte Mitarbeiter der Landesverwaltung, von Hochschulen, Schulen und Behörden. Da die weitaus meisten Landesbediensteten Beamte sind, die nicht streiken dürfen, werden aber keine gravierenden Folgen erwartet. Im Laufe des Tages sind Demonstrationen in Lübeck und in Kiel geplant.

Im Südwesten macht Freiburg den Auftakt, wo am heutigen Montag Warnstreiks in der Universität, im Studentenwerk und im Regierungspräsidium vorgesehen sind. Für Mittwoch ruft der Beamtenbund zu einer Kundgebung in Stuttgart auf, zu der er 3000 Teilnehmer erwartet.

Die Gewerkschaften ver.di und Tarifunion des Beamtenbundes dbb fordern von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder in der dritten Verhandlungsrunde am kommenden Wochenende (14. und 15. Februar) in Potsdam ein Angebot. Sie selbst verlangen acht Prozent mehr Einkommen für die Beschäftigten, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit 700 000 Beschäftigte der Länder.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »