Ärzte Zeitung, 16.03.2009

Schmidt: Der Fonds schützt vor der Krise

ESSEN (eb). In einem höchst unsicheren wirtschaftlichen Umfeld ist die Finanzierung des Gesundheitswesens nach Auffassung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt stabil.

Dafür garantiere der Gesundheitsfonds, durch den die Krankenkassen nicht mehr von der Beschäftigungslage und der Entwicklung der Lohneinkommen abhängig sei. Schmidt beim Gesundheitskongress des Westens in Essen: "Der Bund steht für jeden Einnahmeausfall mit einem Liquiditätsdarlehen gerade."

Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um bis zu vier Prozent rückläufig sein könnte. Erstmals seit mehreren Jahren wird wieder eine steigende Arbeitslosigkeit prognostiziert. In diesem Umfeld gilt das beschäftigungsintensive Gesundheitswesen als konjunktur- und krisenrobust.

Lesen Sie dazu auch:
"Gesundheitssystem bleibt von der Krise relativ unberührt"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »