Ärzte Zeitung online, 17.03.2009

Stadtkinder häufiger chronisch krank

HAMBURG (nös). Kinder aus deutschen Großstädten leiden häufiger an chronischen Krankheiten als Kinder in kleineren Orten. Das zeigen die Ergebnisse einer Forsa-Studie im Auftrag der DAK und der Zeitschrift "Eltern".

Sind öfter krank als ihre Altersgenossen vom Land: Großstadtkinder in Deutschland.

Foto: DAK/Wigger

Demnach sind Kinder aus Orten mit weniger als 5000 Einwohnern zu 83 Prozent beschwerdefrei. Kinder aus größeren Städten (mehr als 100 000 Einwohner) sind dies lediglich zu 65 Prozent. Als häufigste chronische Erkrankungen nannten die befragten Eltern das atopische Ekzem (14 Prozent), die allergische Rhinitis (5 Prozent) und Asthma (3 Prozent).

Ähnlich sind die Unterschiede bei regelmäßig wiederkehrenden akuten Beschwerden. Auch hier sind Kinder in großen Städten mit 68 Prozent häufiger betroffen, als Kinder in kleinen Ortschaften (56 Prozent). Zu den häufigsten akuten Erkrankungen zählen der Studie zufolge Erkrankungen der Atemwege (38 Prozent), der Ohren und der Haut (jeweils 16 Prozent). Erkrankungen des Bewegungsapparates betreffen nur etwa zwei Prozent aller Kinder.

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