Ärzte Zeitung online, 26.03.2009

Immer weniger Familien und Kinder in Deutschland

WIESBADEN (dpa). In Deutschland gibt es immer weniger Familien mit Kindern. Besonders drastisch ist der Rückgang in Ostdeutschland.

In den neuen Ländern einschließlich Berlin lebten 2007 nur noch 1,5 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern - fast ein Drittel (31 Prozent) weniger als zehn Jahre zuvor. In den alten Bundesländern sank die Zahl der Familien mit mindestens einem minderjährigem Kind im gleichen Zeitraum lediglich um fast drei Prozent auf 7,06 Millionen, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden.

2007 lebten in Deutschland 13,8 Millionen Kinder in 8,6 Millionen Familien - das macht durchschnittlich 1,61 Kinder pro Familie. 1997 lag der Durchschnitt noch bei 1,65 Kindern je Familie.

Auch hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West: 2007 versorgte eine westdeutsche Familie im Schnitt 1,64 Kinder unter 18 Jahren, eine ostdeutsche Familie 1,46. Zehn Jahre vorher zog eine Familie in den alten Bundesländern durchschnittlich 1,69 minderjährige Kinder groß, eine Familie in den neuen Ländern 1,53.

Familien sind hier ausschließlich Eltern-Kind-Gemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt, also auch Haushalte von Alleinerziehenden. Als Kinder gelten dabei - neben leiblichen Kindern - auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder.

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