Ärzte Zeitung online, 17.04.2009

Blinde Russin darf in Deutschland bleiben

CELLE (dpa). Die fast blinde Frau eines Aussiedlers, die zunächst wegen mangelnder Deutschkenntnisse ausgewiesen werden sollte, darf nun doch bei ihrer Familie in Niedersachsen bleiben.

Das Bundesinnenministerium erteilte der 48-jährigen Russin am Donnerstag ausnahmsweise eine Aufenthaltsgenehmigung, um politische Verwicklungen zu vermeiden, teilte das Innenministerium in Hannover mit.

Die Frau hatte in der deutschen Botschaft in Russland zunächst kein Visum zum Familiennachzug erhalten, weil sie kein Deutsch konnte. Für Sehbehinderte gebe es kein entsprechendes Lernmaterial in Russland, hatte ihr Anwalt protestiert.

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