Ärzte Zeitung, 20.04.2009

Viele Probleme nach Klinikaufenthalten

BERLIN (ami). Die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner erhält viele Hinweise darauf, dass die Entlassung aus dem Krankenhaus nicht reibungslos funktioniert. "Das Übergangsmanagement nach einer Klinikentlassung fehlt oft. So entstehen problematische Versorgungslücken", sagte Stötzner bei einer Veranstaltung der AOK Berlin.

Oft sei bei der Entlassung nicht geklärt, wer für Fahrkosten zuständig ist oder wer die häusliche Krankenpflege verordnet. Stötzner will die Krankenhäuser stärker in die Pflicht nehmen. "Es darf einfach niemand mehr entlassen werden, wenn das nicht geklärt ist", sagte sie. Ein Arbeitskreis mit KV, Kliniken und Pflege soll nun Lösungen finden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »