Ärzte Zeitung, 12.05.2009

Jedes vierte Baby mit ausländischem Elternteil

WIESBADEN (dpa). Fast jedes vierte Baby in Deutschland hat mindestens einen ausländischen Elternteil. Der Anteil Neugeborener, die eine nicht-deutsche Mutter oder einen nicht-deutschen Vater haben, ist innerhalb von zehn Jahren weiter gestiegen - von 20 Prozent (1997) auf 24 Prozent im Jahr 2007.

Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Neuere Zahlen gibt es nicht. Von den rund 164 000 Kindern mit mindestens einem ausländischen Elternteil stammten im Jahr 2007 etwa 97 000 Kinder aus deutsch- ausländischen Beziehungen; bei 67 000 hatten weder Vater noch Mutter einen deutschen Pass.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »