Ärzte Zeitung online, 14.05.2009

Senioren wünschen sich besser lesbare Beipackzettel

Umfrage unter Versicherten der DAK vorgestellt

BERLIN (ble). Der Gesundheitswissenschaftler und Leiter des Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) in Kiel, Fritz Beske, hat eine bessere Lesbarkeit von Beipackzetteln von Arzneimitteln gefordert.

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So sollten die wichtigsten Informationen über ein Arzneimittel in größerer Schrift und Fettdruck an den Anfang einer Packungsbeilage gestellt werden, sagte er bei der Vorstellung einer nicht repräsentativen Umfrage unter DAK-Mitgliedern über 65 Jahren zu Schwierigkeiten im Alltag. 1727 Versicherte aus den Postleitzahlbereichen 0, 2, 8 und 9 hatten in einer offenen Befragung über 22 000 Einzelbemerkungen zu ihren Alltagserfahrungen gemacht. Die DAK hat über zwei Millionen Versicherte, die älter als 65 Jahre sind.

Insgesamt zählte das IGSF bei der Auswertung der Fragebögen 226 Beschwerden und Hinweise zu Packungsbeilagen. Zufrieden sind die Befragten offenbar mit ihren Ärzten: Nur elfmal registrierte das Institut Beschwerden über unfreundliche oder ungeduldige Ärzte oder lange Wartezeiten.

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