Ärzte Zeitung, 10.06.2009

Behindertenbeirat im Südwesten

STUTTGART (mm). Durch die Gründung eines neuen Landes-Behindertenbeirates sollen die Interessen von behinderten Menschen in Baden-Württemberg stärker berücksichtigt werden.

Aufgabe es Beirates werde es sein, die Landesregierung zu beraten, in wie fern behinderte Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft beteiligt werden können, teilte das Sozialministerium dazu mit. Menschen mit Behinderungen sollen in dem neuen Gremium als die besten Experten in eigener Sache noch stärker beteiligt werden.

Die Gründung des neuen Beirates geht auf einen Vorschlag des Landes-Behindertenbeauftragten Dieter Hillebrand zurück. Das bisherige Landesforum Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg soll entsprechend weiterentwickelt werden. In Baden-Württemberg leben etwa 780 000 schwerbehinderte Menschen, darunter über 37 000 blinde und sehbehinderte Menschen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »