Ärzte Zeitung, 25.06.2009

Haushalt 2010 sieht 11,8 Milliarden Euro für GKV vor

BERLIN(fst). Im kommenden Jahr wird der Zuschuss des Bundes an die Gesetzlichen Krankenkassen auf 11,8 Milliarden Euro steigen. Das sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) bei der Vorstellung des Bundeshaushaltes 2010 am Mittwoch in Berlin.

Ursprünglich war ein Zuschuss von 5,5 Milliarden vorgesehen, der durch das Konjunkturpaket II um 6,3 Milliarden Euro aufgestockt worden ist. Ab 1. Juli soll dafür der GKV-Beitragssatz von 15,5 auf 14,9 Prozent gesenkt werden. Das voraussichtliche Defizit im Gesundheitsfonds in Höhe von drei Milliarden Euro gleicht 2009 der Staat aus - ob dieses Darlehen zurückgezahlt werden muss oder in einen Zuschuss umgewandelt wird, dürfte noch für Streit sorgen.

Steinbrück bezifferte die Nettokreditaufnahme des Bundes auf 86,1 Milliarden Euro. Insgesamt sieht der Haushaltsentwurf Ausgaben von 327,7 Milliarden Euro vor. Das entspricht einem Plus von acht Prozent oder 24 Milliarden Euro im Vergleich zu 2009.

Lesen Sie dazu auch:
GKV rechnet 2010 mit Zusatzbeiträgen

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Die GKV am Tropf des Staates

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »