Ärzte Zeitung, 10.07.2009

Sterbehilfe wird im Kanton Zürich im Detail geregelt

ZÜRICH (fst). Der Kanton Zürich und die Sterbehilfevereinigung Exit haben eine Vereinbarung über den Ablauf der organisierten Sterbehilfe unterzeichnet.

Darin wird geregelt, unter welchen Umständen Sterbehilfe geleistet werden darf, welches Präparat dabei verwendet wird und wie die so genannten Sterbehelfer bezahlt werden (wir berichteten). Weil im Kanton pro Jahr etwa 200 derartige Sterbebegleitungen stattfinden, sind den Staatsanwaltschaften in der Vergangenheit hohe Kosten entstanden.

Die Initiatoren sehen die Regelung als Vorbild einer künftigen Vereinbarung für die ganze Schweiz. Die Deutsche Hospiz Stiftung kritisierte die Vereinbarung harsch. "Patientenschutz und organisierte Suizidbeihilfe schließen sich grundsätzlich aus. Nur ein Verbot heißt, sich konsequent auf die Seite der Schwerstkranken und Sterbenden zu stellen", sagte der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch. Er nannte die Wortwahl der Vereinbarung entlarvend: "Es gehe um eine ,ordnungsgemäße Durchführung‘ der Untersuchung von Tötungen", rügte Brysch.

Die Vereinbarung im Wortlaut

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »