Ärzte Zeitung online, 16.07.2009

Bund Vorbild bei Beschäftigung Schwerbehinderter

BERLIN (dpa). Der Bund bleibt bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein Vorbild. Die Schwerbehinderten-Beschäftigungsquote erhöhte sich bei seinen Behörden zwischen 2003 und Ende 2006 von 7,1 auf 8,5 Prozent. Dies geht aus dem vom Bundeskabinett am Mittwoch gebilligten Sozialbericht hervor.

Bei allen öffentlichen Arbeitgebern stieg danach die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter im gleichen Zeitraum von 5,4 auf 5,9 Prozent. Laut Bericht waren Ende 2006 bundesweit 930 612 schwerbehinderte Frauen und Männer in Beschäftigung. Das waren fünf Prozent mehr als 2003.

Die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe sank zwischen 2005 und 2008 um 14 Prozent. "Die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert", heißt es im Bericht.

Eine Auswertung von Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2007) durch dpa RegioData ergab eine Schwerbehinderten-Beschäftigungsquote im öffentlichen Sektor von 6 Prozent, in der Privatwirtschaft von 3,7 Prozent. Gesetzlich gefordert sind 5 Prozent (ab einer Betriebsgröße von 20 Beschäftigten). Bei Unterschreiten der Pflichtquote wird eine Ausgleichsabgabe fällig.

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