Ärzte Zeitung online, 30.07.2009

Fusion von Karlsruhes Uni und Forschung perfekt

KARLSRUHE(dpa). Die letzte große Hürde zur Schaffung von Deutschlands größter Forschungs- und Lehreinrichtung in Karlsruhe ist genommen. Das "Karlsruher Institut für Technology" (KIT) entsteht als Fusion der Universität Karlsruhe mit dem dortigen Forschungszentrum.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (beide CDU) unterzeichneten am Donnerstag in Karlsruhe eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land.

Das KIT startet am 1. Oktober mit einem Jahresetat von 700 Millionen Euro und rund 8000 Beschäftigten. Bund und Land übernehmen insgesamt zwei Drittel der Kosten, ein weiteres Drittel entfällt auf Drittmittel. Das Institut soll unter anderem zum führenden europäischen Zentrum der Energieforschung ausgebaut werden. Es lehnt sich an das US-amerikanische Massachusetts Institute of Technology (MIT) an, eine der weltweit führenden technischen Universitäten.

Die Fusion war das zentrale Element des Zukunftskonzepts der Universität Karlsruhe in der von der Bundesregierung und den Ländern getragenen Exzellenz-Initiative. Ziel des KIT ist es, wissenschaftliche Schwerpunkte gemeinsam zu planen, Hochschullehrer zusammen zu berufen und eine Verwaltung aufbauen können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »