Ärzte Zeitung, 06.08.2009

Onkologie: KBV und GKV einigen sich

BERLIN (hom). Nach langen Verhandlungen haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband auf eine Anschlussregelung zur Onkologie-Vereinbarung geeinigt. Damit gelten für die ambulante Versorgung von Krebspatienten erstmals bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen.

In punkto Vergütung sei jedoch "bislang" keine Übereinkunft erzielt worden, heißt es in einem Schreiben von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler an die 17 KVen, das der "Ärzte Zeitung" vorliegt. Orientiert am KV-bezirksspezifischen Vergütungsniveau würden nunmehr "Mischpreise" gebildet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »