Ärzte Zeitung online, 11.08.2009

Verfahren zu Adoptionsrecht für Homosexuelle gestoppt

KARLSRUHE (dpa). Das Bundesverfassungsgericht hat das Verfahren zum eingeschränkten Adoptionsrecht für Lesben und Schwule offiziell eingestellt. Nach dem Rückzug der bayerischen Klage sei kein öffentliches Interesse an der Fortsetzung des Verfahrens ersichtlich, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss.

Bayern hatte ursprünglich gegen die 2005 beschlossene Stärkung der Rechte gleichgeschlechtlicher Paare Normenkontrollklage erhoben. Vor Kurzem hat der Freistaat die Klage zurückgezogen und seinen Widerstand gegen die sogenannte Stiefkind-Adoption aufgegeben - also gegen die Möglichkeit, die Kinder eines Lebenspartners zu adoptieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »