Ärzte Zeitung online, 31.08.2009

Sachsens Wahlleitung prüft Twitter-Leck

KAMENZ (dpa). Die sächsische Landeswahlleiterin prüft die Verbreitung von Prognosen vor dem Wahlende am Sonntag im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter. "Wir versuchen, dem Vorgang nachzugehen", sagte eine Mitarbeiterin der Behörde in Kamenz am Montag auf Anfrage. Die Veröffentlichung von Hochrechnungen vor Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr sei laut Landesgesetz verboten.

"Beschwerden per Mail oder Fax gibt es noch nicht." Aufmerksam geworden sei das Büro durch einen Bericht von "Spiegel online". Demnach gehörte ein Account, über den Prognosen zu Sachsen versandt wurden, einem CDU-Funktionär aus Radebeul bei Dresden.

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