Ärzte Zeitung online, 11.09.2009

Medizinische Hochschule Hannover zieht positive Bilanz der Forschung

HANNOVER (ava). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) zieht eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. Im Bundesvergleich der Universitäten steht die MHH bei der Einwerbung von Drittmitteln hervorragend da. Das belegt das jetzt veröffentlichte Förder-Ranking 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), in dem die bewilligten Förderanträge aus den Jahren 2005 bis 2007 ausgewertet sind.

Die Hochschule hat demnach in diesen drei Jahren 65,1 Millionen Euro von der DFG erhalten. Gegenüber der Förderperiode 2002 bis 2004 (33,1 Millionen Euro) konnte sie die Gesamtsumme nahezu verdoppeln und verbessert sich im Vergleich aller Universitäten als erfolgreichste "Sparten"-Hochschule um zehn Plätze auf Rang 31. Im bundesweiten Vergleich der Lebenswissenschaften belegt die MHH den neunten Platz. Die Hochschule hat sich - bezogen auf die DFG-Bewilligungen pro Professur - auf 614 200 Euro steigern können, gegenüber 329 700 Euro in den Jahren 2002 bis 2004. Die MHH schneidet in diesem Ranking der relativen Forschungsförderung bundesweit damit als beste lebenswissenschaftliche Hochschuleinrichtung ab. "Das Engagement all unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie unsere gezielte Schwerpunktsetzung zahlen sich aus", betont MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »