Ärzte Zeitung, 15.09.2009

Caspers-Merk: SPD reagiert auf Ärztedebatte

BERLIN (ami). Die SPD widersetzt sich nicht der von Ärzten geforderten Priorisierungsdebatte. Das gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Marion Caspers-Merk (SPD) beim Kongress der Medizinischen Versorgungszentren am Wochenende zu verstehen.

"Wenn man Brustkrebsbehandlung für 20 000 Kassenpatientinnen finanzieren will, dann muss man akzeptieren, dass das Migränemittel nicht mehr bezahlt werden kann", sagte Caspers-Merk. Sie verwies darauf, dass die Politik bereits gehandelt habe und nannte als Beispiel den Ausschluss der OTC-Präparate aus dem Leistungskatalog.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »