Ärzte Zeitung, 12.10.2009

Ärzteverbände gegen heimliche Rationierung

BERLIN (hom). Spitzenorganisationen der Ärzteschaft sowie ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften haben die künftige Regierung aus Union und FDP zu einer offenen Debatte über eine Priorisierung im Gesundheitswesen aufgerufen. Finanzielle Mittel würden auch in Zukunft begrenzt sein.

"Um heimliche Rationierung zu vermeiden, zugleich aber Verteilungsgerechtigkeit in der medizinischen Versorgung zu sichern, muss endlich offen über Priorisierung in unserem Gesundheitswesen debattiert werden", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben an die Koalitionsunterhändler.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »