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Ärzte Zeitung online, 07.12.2009

Bundesinstitut warnt vor Gift in Kinderspielzeug

BERLIN (dpa). Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat vor Gesundheitsrisiken durch krebserregende Chemikalien in Kinderspielzeug gewarnt. Das Institut kritisierte die seit einem Jahr geltende Spielzeugrichtlinie der EU als unzureichend, wie aus einem Bericht für die Bundesregierung hervorgeht, über den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montag) berichteten.

Die derzeit gültigen Grenzwerte würden die Gesundheit von Kindern zu wenig schützen. Das Institut verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine steigende Zahl von Krebserkrankungen bei Kindern. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Bereits im September hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) eine Nachbesserung der EU-Spielzeugrichtlinie gefordert. Am vergangenen Wochenende kündigte sie ein Importverbot für riskantes Spielzeug an. Angaben zu Herstellern oder Produkten mit besonders hohem Anteil an krebserregenden Stoffen machte das Institut für Risikobewertung nicht. Vor allem Billigprodukte wiesen höhere Werte auf, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Verbraucher sollten daher auf das Gütesiegel "GS - geprüfte Sicherheit" achten.

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