Ärzte Zeitung, 28.01.2010

Chirurgen warnen vor Twittern aus dem Op

HAMBURG (di). Deutsche Chirurgen warnen davor, das in den USA getestete Twittern aus dem Op-Saal einzuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hält solche kurzen Livenachrichten direkt aus dem Op für geeignet, den reibungslosen Ablauf des Eingriffs zu stören.

Generalsekretär Professor Hartwig Bauer machte auf der am Donnerstag eröffneten DGCH-Tagung in Hamburg auf mögliche Risiken, aber auch auf eine Beunruhigung der Angehörigen durch Twittern aufmerksam. Rund 150 Chirurgen beschäftigen sich beim Kongress in Hamburg mit Aspekten der Patientensicherheit.

Lesen Sie dazu auch:
Kurznachrichten live vom Op-Tisch: Modische Macke oder ernster Trend?

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (72020)
Organisationen
DGCH (75)
Personen
Hartwig Bauer (28)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »