Ärzte Zeitung, 28.01.2010

Chirurgen warnen vor Twittern aus dem Op

HAMBURG (di). Deutsche Chirurgen warnen davor, das in den USA getestete Twittern aus dem Op-Saal einzuführen. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hält solche kurzen Livenachrichten direkt aus dem Op für geeignet, den reibungslosen Ablauf des Eingriffs zu stören.

Generalsekretär Professor Hartwig Bauer machte auf der am Donnerstag eröffneten DGCH-Tagung in Hamburg auf mögliche Risiken, aber auch auf eine Beunruhigung der Angehörigen durch Twittern aufmerksam. Rund 150 Chirurgen beschäftigen sich beim Kongress in Hamburg mit Aspekten der Patientensicherheit.

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