Ärzte Zeitung, 02.02.2010

Im öffentlichen Dienst drohen Warnstreiks

POTSDAM (dpa). Die Gewerkschaften haben zu Warnstreiks in Kliniken, im Nahverkehr, in Kindertagesstätten und der öffentlichen Verwaltung aufgerufen. Die festgefahrenen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen wurden am Montagmittag vertagt.

Verdi-Chef Frank Bsirske sagte nach der zweiten Gesprächsrunde in Potsdam, es habe "keinerlei Annäherung" gegeben. Daher bliebe nur die Möglichkeit der Warnstreiks. Laut Bsirske beginnen diese am Mittwoch. Der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Thomas de Maizière (CDU), bestätigte: "Wir sind in der Sache sehr weit auseinander."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »