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Datenschützer moniert Briefe der Mammografie-Screeningstelle

MAINZ (chb). Der Datenschutzbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz fordert nach Angaben der KV, die Einladungen für das Mammografie-Screening nur noch in einem komplett weißen Kuvert ohne Absender zu versenden.

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Das gefällt Martin Schönung, für die Mammografie zuständiger Geschäftsbereichsleiter bei der KV, überhaupt nicht. "Wir befürchten, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Frauen Briefe ohne Absender gleich wegwerfen", sagt Schönung. Er ist aber hoffnungsvoll, dass dieses Problem noch gelöst werden kann. Einige der 50 bis 70 Jahre alten Frauen, die von der Zentralen Stelle für das Mammografie-Screening eingeladen werden, hatten sich offenbar beim obersten Datenschützer des Landes beschwert.

Mit dem Verlauf des Mammografie-Screenings ist die KV bislang zufrieden. Etwas mehr als jede zweite anspruchsberechtigte Frau in Rheinland-Pfalz nimmt am Screening teil. Dabei war die Quote in der Screeningeinheit Mittelrhein (rund um Koblenz) mit 62,91 Prozent im dritten Quartal des vergangenen Jahres deutlich höher als in Rheinhessen (rund um Mainz) mit 46,39 Prozent. Woran das liegt, lässt sich nach Angaben der KV nicht klären.

Gefunden wurden seit dem Start des Programms im Mai 2007 1902 Karzinome. Das heißt, 0,6 Prozent der Frauen, die am Screening teilgenommen haben, erhielten bislang einen positiven Befund.

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