Ärzte Zeitung, 17.02.2010

Für Kinder steigt das Armutsrisiko in Deutschland

BERLIN (dpa). Jeder siebte Mensch in Deutschland lebte 2008 an der Grenze zur Armut oder war arm. Das ist einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge rund ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Demnach sind Kinder und junge Erwachsene besonders betroffen: Fast ein Viertel der 19- bis 25- Jährigen war 2008 armutsgefährdet.

Die sogenannte Armutsrisikoschwelle liegt laut EU-Kommission bei 60 Prozent des mittleren Einkommens eines Landes. Als arm gilt, wer weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens zur Verfügung hat. Die Autoren sehen es als sinnvoller an, mehr in Kinderbetreuung zu investieren anstatt die Sätze von Hartz-IV zu erhöhen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »