Ärzte Zeitung, 26.07.2010

In der Truppe fehlen 350 Ärzte

Bundeswehr kann aber Seiteneinsteiger gewinnen

BERLIN (bee). Der Sanitätsdienst der Bundeswehr kann einen Erfolg verzeichnen: Nachdem für die vergangenen Jahre ein Medizinermangel von rund 600 Ärzten festgestellt wurde, seien nun noch rund 350 Stellen offen. Dies bestätigte ein Sprecher des Sanitätsdienstes im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung zu einer Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion hervor. Demnach ist die Neubesetzung von Dienstposten vor allem durch Seiteneinsteiger, die vom zivilen Arbeitsmarkt gewonnen werden konnten, gelungen. Ebenso würden die Strukturreformen im Sanitätsdienst inzwischen greifen. Eine Arbeitsgruppe des Verteidigungsministeriums hatte seit dem Jahr 2008 an Verbesserungsvorschlägen gearbeitet. Unter anderem sollen die fünf Kliniken regionale Schwerpunkte setzen. Dazu gehört auch der Aufbau eines Traumazentrums und einer Abteilung Psychiatrie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin.

Lesen Sie dazu auch:
Mehr Ärzte in der Bundeswehr - aber auch mehr Gefahren

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »