Ärzte Zeitung online, 10.08.2010

122 Millionen Euro für Kliniken in Rheinland-Pfalz

MAINZ (chb). Rheinland-Pfalz investiert in diesem Jahr 122 Millionen Euro in seine Kliniken. Davon erhalten die Krankenhäuser 51,2 Millionen Euro pauschale Fördermittel und 67 Millionen Einzelförderung für konkrete Investitionsvorhaben.

Die 51,2 Millionen Euro bekommen die Krankenhäuser zum Beispiel um neue Geräte oder Betten anzuschaffen oder kleinere Baumaßnahmen zu finanzieren. Um diese Fördermittel zu erhalten, müssen die Kliniken keinen gesonderten Antrag stellen. Die Höhe bemisst sich in erster Linie an der Zahl der im Vorjahr behandelten Patienten. "Damit wird bei der Verteilung der Mittel die Leistung der einzelnen Krankenhäuser berücksichtigt. Je mehr Patienten ein Krankenhaus behandelt, um so höher die pauschale Förderung", so Landesgesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD). Die Krankenhäuser hätten somit keinen Anreiz, die Patienten länger als notwendig zu halten. Außer der Zahl der behandelten Patienten werde bei der Verteilung der Mittel auch die Zahl der genutzten Großgeräte wie MRT oder Herzkathetermessplätze sowie die Zahl der Ausbildungsplätze berücksichtigt.

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