Ärzte Zeitung online, 22.08.2010

Israel fordert mehr Druck auf Iran

JERUSALEM (dpa). Israel hat nach der Eröffnung des ersten Atomkraftwerks im Iran gefordert, den internationalen Druck auf Teheran zu erhöhen. Das meldete der israelische Rundfunk am Sonntag unter Berufung auf das Außenministerium in Jerusalem.

Iran müsse daran gehindert werden, sein Atomprogramm weiter auszubauen, hieß es in dem Bericht. Teheran verstoße regelmäßig gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates sowie der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Es dürfe dem Land nicht erlaubt werden, Uran anzureichern.

Iran hatte am Samstag mit russischer Hilfe sein erstes Kernkraftwerk in der Hafenstadt Buschehr in Betrieb genommen. Russische Nuklearexperten brachten insgesamt 163 Uran-Brennstäbe in den Reaktor. Kritiker werfen Iran vor, das Spaltmaterial von Buschehr auch zu militärischen Zwecken nutzen zu wollen. Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, schloss bei der Zeremonie am Persischen Golf jedoch einen Missbrauch der Anlage zur Waffenproduktion aus.

Lesen Sie dazu auch:
Russland hält iranisches Atomkraftwerk für sicher

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »