Ärzte Zeitung, 08.10.2010

Beratung zur Verfügung ist als IGel abrechenbar

NEU-ISENBURG (fuh). Die ärztliche Beratungsleistung beim Erstellen von Patientenverfügungen kann vom Arzt als IGeL-Leistung privat liquidiert werden. Darauf hat die Bezirksärztekammer Nordbaden hingewiesen.

Eine medizinische Beratung zu Patientenverfügungen auf Wunsch des Patienten gehört nicht zum Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Vergütungsregelung war bei den Beratungen für das Patientenverfügungsgesetz zunächst zwar geplant, aber dann doch verworfen worden. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung hat diese Entscheidung wiederholt heftig kritisiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »