Ärzte Zeitung online, 12.11.2010

Merkel dementiert Kabinettsumbildung

SEOUL/BERLIN (dpa). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Medienberichte über einen geplanten Umbau ihrer Regierung klar zurückgewiesen. Das betrifft auch Spekulationen über einen Rückzug von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) aus dem schwarz-gelben Kabinett, über die das "Handelsblatt" berichtete.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Schäuble am Rande des G20-Gipfels in Seoul sagte Merkel am Freitag: Man sei hier im "trauten Einvernehmen". Die Dinge seien frei erfunden.

Zuvor hatte Regierungssprecher Steffen Seibert klargestellt: "Die Bundeskanzlerin hat keinen Anlass für eine Kabinettsumbildung. Insofern ist die Geschichte im "Handelsblatt" frei erfunden."

Laut "Handelsblatt" soll Innenminister Thomas de Maizière (CDU) an Stelle von Schäuble neuer Finanzminister werden. Tanja Gönner, Umweltministerin in Baden-Württemberg, könnte ins Kabinett kommen.

Gerüchte um einen Ausstieg Schäubles gibt es immer wieder - aufgrund seines Gesundheitszustandes und zuletzt im Zusammenhang mit seinem zurückgetretenen Sprecher. Schäuble hatte diesen in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz öffentlich bloßgestellt.

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