Ärzte Zeitung online, 03.12.2010

Restaurant-Besucher müssen auf Kennzeichnung für Sauberkeit warten

BERLIN (dpa). Eine bundesweit einheitliche Kennzeichnung für die Sauberkeit von Restaurants lässt weiter auf sich warten. Die Forderung der Linken und der Grünen nach einer deutschlandweiten Einführung des "Smiley"-Symbols fand am Donnerstagabend im Bundestag keine Mehrheit.

CDU/CSU und FDP, die gegen die beiden Anträge stimmten, verwiesen zur Begründung auf die noch laufenden Gespräche zwischen Bund und Ländern.

Die Verbraucherschutzminister der 16 Bundesländer hatten sich im September grundsätzlich auf einheitliche Standards für die Kontrolle von Restaurants geeinigt. Durch eine Kennzeichnung am Eingang sollen die Kunden zudem auf den ersten Blick erkennen können, wie es um die Hygiene in dem Lokal bestellt ist. Eine Arbeitsgruppe soll bis Ende des Jahres ein Konzept vorlegen.

Unabhängig davon wird Berlin als erstes Bundesland bereits im kommenden Juli den "Smiley" flächendeckend einführen: Saubere Betriebe werden dann durch ein lachendes Gesicht an der Eingangstür gekennzeichnet, bei Hygienemängeln warnt ein trauriges Gesicht vor dem Betreten.

Antrag der Linken (PDF)
Antrag der Grünen (PDF)
Beschlussempfehlung (PDF)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »