Ärzte Zeitung, 08.02.2011

Koschorrek: Keine Öffnungsklausel und Gleichmacherei

Union bekräftigt Willen zur GOÄ-Reform

BERLIN (HL). Die Koalition will einen "reellen Neuanfang für die Novellierung von GOÄ und GOZ" in diesem Jahr.

Keine Öffnungsklausel und Gleichmacherei

CDU-Politiker Koschorrek: Realer Neuanfang bei GOÄ und GOZ.

© Bundestag

Das hat der CDU-Gesundheitspolitiker Dr. Rolf Koschorrek jetzt in einem Beitrag für die "Ärzte Zeitung" bekräftigt. Notwendig sei eine Anpassung an den medizinischen Entwicklungsstand und an die Kostensteigerungen seit 1988.

Der medizinische Fortschritt müsse künftig regelmäßig in die Gebührenordnungen einfließen.

Forderungen der privaten Krankenversicherung nach einer Öffnungsklausel für Selektivverträge mit einzelnen Arztgruppen erteilte Koschorrek eine Absage.

Das widerspreche dem Wesen der PKV, die eine eindeutige Vertragsbeziehung zu ihren Versicherten habe. Diese Auffassung vertreten auch Ärzte- und Zahnärztekammern.

Die neuen Gebührenordnungen dürften keine Elemente enthalten, die zu einer Gleichmacherei zwischen GKV und PKV führen.

Für IGeL und Kostenerstattung bei Kassenpatienten werden GOÄ/GOZ nach Einschätzung von Koschorrek eine größere Rolle spielen.

Lesen Sie dazu auch:
Gastbeitrag: "Keine Egalisierung, keine Öffnungsklausel"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »