Ärzte Zeitung, 09.02.2011

NRW stockt Zahl der Studienplätze für Medizin um 200 auf

KÖLN (iss). In Nordrhein-Westfalen wird ab dem kommenden Wintersemester die Zahl der Medizin-Studienplätze für eine Übergangszeit um 1000 erhöht. Das hat das rot-grüne Kabinett am Dienstag beschlossen.

In den kommenden fünf Jahren sollen danach jährlich bis zu 200 Studenten zusätzlich aufgenommen werden. Damit trägt das Land der zu erwartenden steigenden Nachfrage nach Medizin-Studienplätzen durch das Aussetzen von Wehr- und Zivildienst und den doppelten Abiturjahrgang 2013 Rechnung.

Für die höhere Kapazität stellt die Landesregierung 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hochschulen erhalten pro Studienanfänger 52.000 Euro.

Wie sich die zusätzlichen Studenten auf die Medizinischen Fakultäten in NRW verteilen, soll bis zum Sommer zwischen Land und Hochschulen vereinbart werden.

"Das ist ein weiterer Baustein für faire und gute Studienchancen für die Schülerinnen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD).

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Weniger Druck im Kessel

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »