Ärzte Zeitung, 01.04.2011

Südwesten lässt die Versorgung von Patienten erforschen

STUTTGART (mm). 3,4 Millionen Euro investiert Baden-Württemberg, um die medizinische Versorgung von Patienten wissenschaftlich besser erforschen zu lassen.

Gefördert werden soll mit dem Geld zum einen ein landesweites Netz, dem alle medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken des Landes sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim angehören.

Die Koordination übernimmt das Universitätsklinikum Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Joachim Szecsenyi. Ziel der Einrichtung ist es, sämtliche in der Versorgungsforschung aktiven Einrichtungen des Landes zu vernetzen.

Ebenfalls geplant ist eine Nachwuchsakademie für junge Wissenschaftler. Dafür wendet das Land 1,6 Millionen Euro auf. Gefördert werden damit bis zu 40 Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern.

Bewerben können sich Forscher unter anderem aus der Medizin, der Pharmazie, der Informatik und aus sozialwissenschaftlichen/ökonomischen Fächern. Die Nachwuchsakademie soll junge Wissenschaftler aus der Versorgungsforschung weiter qualifizieren und an internationale Standards heranführen.

Weitere Informationen unter www.versorgungsforschung-bw.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »