Ärzte Zeitung, 14.04.2011

Psychotherapie bei Sucht auch ohne Abstinenz

BERLIN (HL). Der Gemeinsame Bundesausschuss erlaubt Patienten, die von Alkohol, Drogen oder Arzneien abhängig sind, ausnahmsweise auch dann eine ambulante Psychotherapie, wenn diese Patienten noch nicht abstinent sind.

Nach dem gestrigen Beschluss gilt dies nur dann, wenn der Patient Schritte unternommen hat, um eine "baldige Abstinenz" herbeizuführen.

Diese Abstinenz muss bis zum Ende von maximal zehn Behandlungsstunden erreichbar sein. Bei einem Rückfall darf die Psychotherapie nur dann fortgesetzt werden, wenn unverzüglich Maßnahmen zur Abstinenz ergriffen werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »