Ärzte Zeitung, 23.05.2011

Konjunktur beflügelt Finanzen der Rentenkasse

FRANKFURT/MAIN (fst). Die gute Konjunktur schlägt sich in den Sozialkassen nieder. In der gesetzlichen Rentenversicherung sind im ersten Quartal 2011 die Pflichtbeiträge der Beschäftigten um etwa vier Prozent gestiegen, heißt im Monatsbericht der Bundesbank.

Allerdings sanken die Beitragseinnahmen für Arbeitslose um ein Drittel - auch, weil der Bund die Rentenbeiträge für Bezieher von Arbeitslosengeld II gestrichen hat. Als Folge fiel im ersten Quartal ein Defizit von 1,5 Milliarden Euro an (Vorjahreszeitraum: zwei Milliarden Euro). Für das Gesamtjahr erwartet die Bundesbank aber einen Überschuss in den Rentenkassen.

Noch deutlicher ist die Entwicklung bei der Bundesagentur. Sie erzielte im ersten Quartal einen Überschuss von einer halben Milliarde Euro, im Vorjahreszeitraum war noch ein Defizit von 1,5 Milliarden Euro angefallen.

Die Einnahmen haben um 2,5 Prozent zugenommen, dagegen sanken die Ausgaben drastisch um 18 Prozent. Auch weil der Beitragssatz von 2,8 auf 3 Prozent angehoben wurde, stiegen die Versicherungsbeiträge der Beschäftigten im ersten Quartal um 12,5 Prozent.

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